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Malteser Göppingen

Mit Vergnügen Gutes tun

Benefizkonzert zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes

05.03.2018
Foto: Malteser
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Ein Volltreffer in Sachen Unterhaltung war das Benefizkonzert „Cindy oh Cindy“ zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser im vollbesetzten Faurndauer Alten Farrenstall. „Knack“ das sind Martina Knoll und Angela Hack, die gemeinsam mit den Musikern Andreas Schuster (Klavier) und Markus Deuschle am Schlagzeug eine vergnügliche Reise durch die Musik und die gesellschaftlichen Stolpersteine der deutschen Wirtschaftswunderzeit präsentierten.

Bevor jedoch „Cindy“ (Angela Hack) mit ihrer Kollegin musikalisch in das Traumboot der Liebe stieg, eröffneten ernste und nachdenkliche Momente den Abend. Christine Lamparter, die gemeinsam mit der leitenden Koordinatorin Karen Straubmüller das Kinder- und Jugendhospiz der Malteser betreut, berichtete dem Publikum von ihrer Arbeit. „Wir versuchen, die Themen Tod und Trauer zu enttabuisieren und die Lebensqualität der Familien zu stärken“. Um dabei mithelfen zu können, verzichteten die Künstler auf ihre Gage.

Danach fanden sich die rund 170 Besucher in einem Wohnzimmer der 50er Jahre. Amüsante Lieder, die von den Trümmerfrauen und der Rolle der treusorgenden Gattin handelten. Viele jedoch hatten keinen Mann mehr: „Hamse nich`, hamse nich` `nen Mann für mich?“ Die von ihrem Liebsten, dem Peter, verlassene Heldin Cindy auf der Suche nach dem perfekten Partner. Musikalisch träumt sie von einem Prachtskerl, der sie mit nach Italien nimmt und ihr die süßesten Früchte von den Bäumen pflückt. Mit Charme und Esprit, in Kleidern, die dem Zeitgeist entsprachen, ließen die beiden Sängerinnen mit kraftvoller Stimme Hits aus längst vergangenen
Tagen aufleben, sehr zur Freude des faszinierten Publikums. „Das hab ich in Paris gelernt“ erklang und die großartige Mimik dazu von Martina Knoll ließ Zwischenapplaus aufbranden. „Komm ein bisschen mit nach Italien“, das Urlaubsland schlechthin im Nachkriegs-Deutschland weckte Erinnerungen bei den schmunzelnden Besuchern.

Beim Calypso schließlich findet Cindy ihr passendes Pendant und zurück im Deutschland des Wirtschaftswunders, besingen sie die neuesten Errungenschaften der Technik, wie die erste Waschmaschine und den Fernseher, gehen dabei mit der Konjunktur (in ausgezeichnet-stimmiger Synchronperformance) und der Zukunft entgegen. Langanhaltender Applaus belohnte die Vocal- und Instrumental-Solisten bevor das musikalische Quartett mit dem „Kriminal-Tango“ als Zugabe die Besucher noch einmal begeisterte.

Zum Abschluss wartete ein ganz besonderes Bonbon: Faurndaus Bezirksamtsleiterin Chris Berger, flankiert von Gemeinderatsmitgliedern, überreichte einen Scheck in Höhe von 800 Euro für das Kinder- und Jugendhospiz an Karen Straubmüller und Christine Lamparter. Der Erlös stammte vom örtlichen Weihnachtsmarkt.

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